20.07.23 Unser Partnerschafts-Kaffeetreff im Schlösschen war gut besucht und kam bestens an!

Rund 50 Jumelage-Gäste aus Frankreich konnten wir vorigen Samstag zu ein paar gemütlichen Stunden im und am Schlösschen willkommen heißen. Schon ab 12 Uhr hatte ein fleißiges Team alles aufgebaut und gerichtet. Norbert Strobel und Uli Müller stellten die letztes Jahr neu gekauften Tische in den Hof, dazu die grünen Gartenstühle von der Gemeinde. Stefanie Riehm deckte aus dem Fundus des gespendeten Geschirrs alles schön ein und gestaltete hübschen floralen Tischschmuck. Im Foyer fanden der Büffet-Tisch mit den zehn gespendeten Kuchen (Merci!) und ein zweiter für die Kaffeebar Platz. Ab drei Uhr nachmittags kamen die ersten Gäste– meist in kleineren Grüppchen, teils mit ihren deutschen Gastgebern, teils alleine. Regina Strobel, Inge Honsel, Stefanie Riehm und Maryvonne Le Flécher kümmerten sich um die Bewirtung; zudem machte Maryvonne drei kleine Führungen durch das Haus und den – von Paul und Helga Raab tags zuvor extra nochmal durchgepflegten – Hof. Dort warf man auch einen Blick auf die aktuelle Sanierungsstelle des (kürzlich ja zum auswärts Sandstrahlen herausgenommen) großen Hoftors, sprich auf dessen von einem örtlichen Handwerks-Mitarbeiter in unglaublicher Fleißarbeit restaurierten Barock-Pfeiler. Im Schlösschen selbst wurde vor allem der Saal oben bestaunt. Einige der Gäste hatten ihn beim ersten Partnerschafts-Kaffee vor fünf Jahren gesehen, als die Wiederherstellung gerade in vollem Gange war. – die Zwischenwände damals schon herausgenommen, der Parkettboden abgedeckt und mit dem Arbeitspodest über den ganzen Saal für die Restaurierung der historischen Stuckdecke. Maryvonne gab einen Überblick vor allem über die jüngere Geschichte des Hauses und speziell auch über die nun vielfältige Nutzung dieses tollen Saals, z.B. für Yoga-, Gitarren- und Hebammenkurse sowie für die kulturellen Veranstaltungen unseres Fördervereins. Beim Stichwort Trauungen schlüpfte der wohl prominenteste Gast des Nachmittags spontan in die Rolle des „Standesbeamten“: Es war Partnerschafts-Barde Yvon Etienne, der auch prompt ein „Brautpaar“ fürs Ja-Wort fand (siehe Foto). Bei den Führungen betonte Maryvonne, wie wichtig es unserem Förderverein insgesamt ist, das 2010 von der Gemeinde erworbene Schlösschen, halb vermietet, halb öffentlich genutzt, mit Leben zu füllen. Und sie unterstrich das harmonische und sehr kooperative Verhältnis mit den Mieterinnen und Mietern der drei Wohnungen. (skv)