Das Edinger Schlösschen kann nach dem Abriss des leerstehenden Nachbarhauses optisch freigestellt werden.

Einstimmig folgte der Gemeinderat in seiner öffentlichen März-Sitzung dem Beschlussvorschlag von Bürgermeister Floria König, das Angebot unseres Schlösschen-Fördervereins anzunehmen.

 So werden wir, wie von unseren Mitgliedern auf der Jahreshauptversammlung ebenfalls einstimmig beschlossen, als Verein den Abriss des nicht mehr bewohnten Nachbarhauses (Hauptstraße 35 a) finanzieren, und ebenso das Anlegen eines kleinen Grundstücks als Garten- und Grünfläche sowie deren künftige Pflege.

 Dadurch wird sich fortan ein viel freierer und ungleich schönerer Blick auf die Schauseite des Barock-Schlösschens bieten – so wie es bereits bei dessen Erwerb durch die Gemeinde erklärtes und im Kaufvertrag festgehaltenes Ziel war.

 Entsprechend freuen wir uns, dass der Bürgermeister und die Gemeindeverwaltung nun nach gründlicher Abwägung mit der Option Verkauf und Neubebauung dem Rat die Freistellungslösung zum Beschluss vorschlugen und dass dies dann auch ein einstimmiges Votum fand. Das bedeutet für die Kommune zwar den Verzicht auf den Verkaufserlös – was gerade in Zeiten knapper Kassen nicht leichtfällt. Andererseits entlastet unser Förderverein die Gemeinde von den Abrisskosten; und auch durch unsere Übernahme der Kosten für das Anlagen des Grundstücks und für dessen Pflege werden die Gemeinde und die Einwohnerschaft einen Gratis-Mehrwert erhalten.

 Für den Förderverein bedeutet dies finanziell natürlich einen echten Kraftakt, für den wir alle unsere Möglichkeiten einsetzen müssen und besonders auch auf zweckgerichtete Spenden hoffen.

 Spenden können gerne auf nachfolgendes Konto erfolgen:

Förderverein Edinger Schlösschen

VR Bank Rhein-Neckar

IBAN:  DE06 6709 0000 0088 9449 09

BIC:    GENODE61MA2

Stichwort: Nachbargrundstück Hauptstraße 35a

 Die Gemeinde hat durch Bauhofmitarbeiter das Haus bereits ausräumen lassen – ein Entgegenkommen, für das wir dankbar sind. Unsererseits wurde für das bevorstehende Pensum eine sechsköpfige Arbeitsgruppe gebildet, um in Kooperation mit der den Abriss durchführenden Edinger Baufirma zügig weiterzukommen.

Wenn der Gemeinderat das Angebot unseres Fördervereins annimmt, soll der Abriss des Schlösschen-Nachbarhauses zügig angepackt werden

Dies war die einhellige Meinung der rund 60 Mitglieder, die an unserer Jahreshauptversammlung im Saal des Edinger Schlösschens teilnahmen. Die Rhein-Neckar-Zeitung schrieb über das aktuelle Thema der Zukunft des Nachbargrundstücks Hauptstraße 35 a – siehe Teil 1 ihres Berichts vorige Woche hier im Mitteilungsblatt.  Heute nun – mit herzlichem Dank an die Zeitung für die Überlassung – Teil zwei:

„Für den Abriss des Nachbarhauses und die Entsorgung, so Vorsitzender Stahl, gibt es ein (fünfstelliges) Angebot eines benachbarten Bauunternehmers. Dieser habe zudem signalisiert, dass sich je nach Eigenleistung des Vereins die Kosten noch senken ließen. Finanzieren könne man dies, wie Dietrich Herold als ehrenamtlicher Hausverwalter des Schlösschens aufzeigte, anteilig vom Konto des Fördervereins nebst Zweck-gezielter Spenden sowie vom Hausverwaltungs-Konto. „Wir sollten zugreifen“, warb auch Altgemeinderat und Ehrenringträger Georg Kohler eindringlich für diese Initiative des Fördervereins: „Dann hätten wir ungemein viel erreicht für unser Schlösschen!“ Das sahen alle genauso, wie das einstimmige „Ja“ gleich darauf belegte. Und einig waren sich alle auch darüber, dass der Abriss nun möglichst zügig angegangen werden soll. Über die anderen Punkte der Hauptversammlung einschließlich Neuwahlen und Ausblick aufs Kommende berichten wir noch.“ So tun dies auch wir seitens des Vereins…

Unser Förderverein will mit großem Eigen-Engagement die bessere Freistellung des Schlösschens realisieren

Dies war das einstimmige Votum auf unserer gut besuchten und harmonischen Hauptversammlung bezüglich eines vom Förderverein finanzierten und mitgeleisteten Abrisses des Nachbargebäudes Hauptstraße 35 a plus Unterhaltung des frei bleibenden kleinen Grundstücks. Die Rhein-Neckar-Zeitung widmete sich am Dienstag speziell diesem aktuellen Punkt. Hier Teil 1 des Berichts:

„Der Förderverein Edinger Schlösschen e.V. will den Abriss des unbewohnten und baufälligen Nachbarhauses (Hauptstraße 35 a) übernehmen und dadurch wesentlich dazu beitragen, dass dieses gemeindeeigene Grundstück zur Freistellung des barocken Schlösschens künftig unbebaut bleiben kann. Auf der Jahreshauptversammlung befürworteten die rund 60 anwesenden Mitglieder die von der Vorstandschaft angeregte Lösung. Diese hatte der alte und neue Vorsitzende Hans Stahl vorab auch schon Bürgermeister Florian König als Option mitgeteilt. Der Gemeindechef, so Stahl bei der Hauptversammlung, habe ihn nun dieser Tage informiert, dass zwar ein „lukratives Kaufangebot“ vorliege. Dennoch wolle König dem Verwaltungsausschluss bei einem für die Kommune kostenneutralen Abriss durch den Förderverein nebst Unterhaltung des Grundstücks die Option der Freistellung vorschlagen. Bei Befürwortung ist über diese Lösung dann vom Gemeinderat zu entscheiden. „Ein positives Zeichen“ hierfür sei in Königs Augen zudem eine geringfügige Pacht. Bereits in der letztjährigen Hauptversammlung hatten sich die Mitglieder des Schlösschen-Vereins klar und deutlich gegen einen Verkauf des Nachbaranwesens ausgesprochen. Zumal schon 2011, als die Gemeinde das Schlösschen nebst Hauptstraße 35 a von privat ausgesprochen günstig erwerben konnte, im Kaufvertrag explizit das Ziel fixiert wurde, das Haus nach dem Freiwerden abzureißen und das (nur 302 Quadratmeter kleine) Grundstück nicht mehr zu bebauen, um dadurch das eng umbaute Barock-Schlösschen optisch freier zu stellen.…Anhand des um 1850 von J. Mali gemalten Aquarells sowie alten Plänen zeigte Hans Stahl in der Sitzung auf, wie wichtig und gewinnend dieser freiere Blick auf die Schauseite des Schlösschens ist.

Der Tod von Werner Koch macht uns alle sehr traurig!

Plötzlich und völlig unerwartet ist am Montagnachmittag voriger Woche unser Fördervereinsmitglied und lieber Freund Werner Koch im Alter von 68 Jahren verstorben. Die Nachricht am Dienstag traf uns alle wie ein Schock, hatte doch „Zipp“, wie ihn die Freunde und Bekannten mit Spitznamen nannten, gerade noch am Leben in der Gemeinde teilgenommen und sich eingebracht – und das buchstäblich bis zum letzten Tag. Dass er nun so jäh und viel zu früh aus dem Leben gerissen wurde, ist so bitter. Und als einziger Trost bleibt, dass ihn der Tod wohl wirklich von einem Moment auf den nächsten traf, sodass er bestimmt nicht hat leiden müssen. Wir alle kannten „Zipp“ als einen ruhigen, in seinen persönlichen Ansprüchen und seinem Auftreten ausgesprochen bescheidenen, dabei aber an Vielem interessierten und enorm hilfsbereiten Menschen. Mit seinen vielseitigen handwerklichen Fähigkeiten half er, wo immer er gebraucht wurde – und das längst nicht nur auf seinem Spezialgebiet als gelernter Fernmelde-Handwerker. Auch in unserem Förderverein war Werner Koch, seit wir 2011 ehrenamtlich die Verwaltung des Edinger Schlösschens übernahmen und uns an die große und langwierige Aufgabe der Sanierung machten, stets zur Stelle, wenn geschickte, geduldige und gründliche Arbeit gefragt war. Beispielhaft sei nur an das Anpassen und den Einbau der second hand erworbenen Küchenzeile erinnert oder zuletzt an das Freilegen und Einkürzen des historischen schmiedeeisernen Tores sowie dessen Vorbereitung für die anschließend erfolgte Sanierung. Wir alle, die wir ihn hierbei gemeinsam mit Paul Raab, Dietz Wacker und anderen Mithelfenden Tag für Tag unermüdlich schaffen sahen, sind nun umso fassungsloser, dass Werner von jetzt auf nachher einfach nicht mehr unter uns ist. Werner war kein Mensch, der sich wichtig nahm und in den Vordergrund schob. Oft sagte er in geselliger Runde so gut wie kein Wort; um dann umso überraschender mit einem treffenden Kommentar seinen wachen Geist und seinen Humor aufblitzen zu lassen. Und oft sprach er seinem Nächsten leise und wie beiläufig, aber voller Herzlichkeit zu, gab einen klugen Rat, bestärkte, oder bremste den Anderen auch schon mal mit einem Hinweis wie: „Gell, awwer net zu arg – mir werre all net jünger.“ Dies alles wird uns fehlen, und bestimmt werden wir künftig in ganz vielen Situationen sagen. „Wenn jetzt der Zipp da wär…“

Der Tod von Altbürgermeister und Ehrenbürger Werner Herold macht uns alle sehr traurig!

Die Nachricht war so unerwartet wie erschütternd: Am Sonntag verstarb Edingen-Neckarhausens hochverdienter früherer Bürgermeister – keine zwei Wochen vor seinem Geburtstag. Am Silvestertag wäre Werner Herold 98 Jahre alt geworden. Natürlich muss sich jeder Lebenskreis einmal schließen, und gerade bei einem so hochbetagten Menschen wird unser Gedanke daran häufiger und bedrückender, dass es einmal heißt, Abschied zu nehmen. Doch hofften wir sicher alle angesichts der verblüffenden Rüstigkeit und geistigen Frische von Werner Herold, dass er am Jahresende 2025 seinen 100er würde feiern können. Und ein Jahrhundertzeuge seiner Heimatgemeinde war er wirklich! In der Weimarer Republik geboren, im kleinen Elternhäuschen in der Luisenstraße aufgewachsen, wurde Herold, nach einer Zimmerer-Lehre, im Zweiten Weltkrieg als ganz junger Soldat noch eingezogen, geriet in Gefangenschaft, arbeitete nach Kriegsende zunächst als Bauhelfer, so auch beim Wiederaufbau der Neckarhäuser Bahnbrücke, bevor er im Rathaus Edingen eine Verwaltungslehre absolvierte. Er wurde Rechnungsamtsleiter und kandidierte 1966 nach dem frühen Tod von Robert Walter erfolgreich fürs Bürgermeisteramt, das er dann in Edingen bis zum Gemeindezusammenschluss 1975 sowie anschließend in Edingen-Neckarhausen bis 1991 innehatte. Allem voran wie der Parteilose – mit Recht oft als „Mann des Ausgleichs“ gewürdigt – die beiden 1200jährigen Nachbarorte aus den Wogen der Gemeindefusion in die gemeinsame Zukunft führte, wie er Neckarhausens damals noch junge Partnerschaft mit Plouguerneau zu seiner eigenen Herzenssache machte und in die Gesamtgemeinde einbrachte, und überhaupt wie rasch er nach 1975 das Vertrauen und die Wertschätzung auch der Neckarhäuser gewann, das verdient bleibende Anerkennung. Unmöglich, hier im Rahmen unserer Schlösschen-Rubrik auch nur annähernd all das aufzuzählen, was in der Gemeinde baulich und infrastrukturell unter Herolds Ägide geschaffen und realisiert wurde. Doch war er nicht einfach nur fleißig und tüchtig, nein er war auch klug, geistreich und eloquent, war aufgeschlossen, kulturell interessiert, zudem gesellig und humorvoll. Er liebte seine Gemeinde und deren Menschen und engagierte sich über sein ohnehin so arbeitsreiches und zeitintensives Amt als Bürgermeister hinaus zudem noch ehrenamtlich. Siehe nur den Edinger Heimatbund, den er in all den 25 Jahren bis zu seinem Dienstende leitete. Zu seinem 70. Geburtstag wurde Werner Herold 1995 zum ersten und bislang einzigen Ehrenbürger Edingen-Neckarhausens ernannt. Und auch in unserem Schlösschen-Förderverein war er Mitglied und nahm, wie überhaupt am Gemeindeleben, solange es ihm die Gesundheit erlaubte, an Veranstaltungen im Schlösschen teil. Wie bitter, dass nun die von ihm und seiner Gattin Ruth stets gern besuchte Weihnachtslesung von Tochter Dr. Inge Herold aus diesem traurigsten Grunde ausfallen musste. Seitens unserer Vorstandschaft und aller Mitglieder, Freunde und Fördernden möchten wir Ruth Herold, Sohn Dietrich (unserem ehrenamtlichen Schlösschen-Hausverwalter), Tochter Inge, den Enkeln, Urenkeln und der ganzen Familie unser herzliches Beileid aussprechen. (SKV)

Jahreshauptversammlung des Schlösschen-Fördervereins, Teil 2

Vorige Woche blickten wir hier im Mitteilungsblatt anhand des ersten Bericht-Teils der Rhein-Neckar-Zeitung auf unsere Jahreshauptversammlung zurück. Hier nur der zweite Teil, in Fortsetzung des Berichts über die Jahresbilanzierung durch unseren alten und neuen Vorsitzenden Hans Stahl. Die RNZ schrieb:

„Für die Schlösschen-Veranstaltungen wurden zehn Tische angeschafft. Bei der gut besuchten Gastro-Straußwirtschaft der „BürgerInAktion“ (BiA) an Kerwe bewährten sie sich gleich. Für den Eingangsbereich restaurierte Alois Danzer einen stilvollen Goldspiegel. Der werde besonders vor Trauungen gern noch zum raschen „Check“ genutzt. Auch die Kleiderstube vorn im Erdgeschoss profitiere davon, merkte Heidrun Lang-König an. Mit einem kurzen und bescheidenen „Es war schön“ bilanzierte Maryvonne Le Flécher (2. Vorsitzende neben Regina Strobel) den traditionellen Info- und Bewirtungs-Beitrag am Denkmalstag. Ernst und ergreifend war ein Zwei-Personen-Stück über den Balkan-Krieg. Diesem ersten Theaterabend im Schlösschen, organisiert von Milena Klersy, folgte kürzlich eine Gedichtabend-Premiere mit Edda Nieber und Alois Danzer. Hingegen schon zum 10.Mal gab es die beliebte Weihnachtslesung mit Inge Herold. Zudem finden im Saal verschiedene VHS-Kurse statt. Eine gute Nachricht gab es da für die ganze Nutzungs-Vielfalt im 1. OG: Balkon plus FFW-Drehleiter sind nun als zweiter Fluchtweg attestiert. Seinem Vorstandsteam dankte Stahl für beste Zusammenarbeit: „Es gab nie ein Nein.“ Kassenwartin Ursel Stephan zeigte die soliden Finanzen bei stattlicher Investitions-Summe auf, nebst Hausverwaltungs-Bericht für den im Urlaub weilenden Dietrich Herold – beides vom Prüf-Duo Wolfgang Ding und Gudrun Maßholder als astrein befunden. Zum wiedergewählten Vorstand neu hinzu kamen Milena Klersy als zweite Beisitzerin (neben Hermann Rommel) sowie Andrea Häfner als Digitalbeauftragte. Und durch Uli Müller erhält der Verein eine neue Webseite. Im Ausblick aufs Kommende erwähnte Hans Stahl auch die geplante Besichtigung der früheren Brauerei-Eiskeller und als vorgesehenes nächstes Projekt am Haus die Sanierung des schmiedeeisernen Tors an der Hauptstraße.“

„Der Vorstand macht hervorragende Arbeit, und er wird seiner Verantwortung bestens gerecht“.

Mit diesem Lob aus dem Munde von Alois Danzer, von Allen geteilt, begann der Reporter der Rhein-Neckar-Zeitung seinen Bericht über die Jahreshauptversammlung unseres Schlösschen-Fördervereins. Lesen wir weiter: „Bei der Sanierung des denkmalgeschützten Barockgebäudes gab es tolle Fortschritte, die ehrenamtliche Hausverwaltung mit drei vermieteten Wohnungen sowie öffentlicher Teilnutzung läuft reibungslos. Und mit zahlreichen Veranstaltungen nebst Widmung des Saals für Trauungen konnte das Schlösschen trotz der Corona-Erschwernisse auch in den letzten Jahren der Einwohnerschaft nähergebracht werden. Da beeilte sich die Versammlung, die komplette Vorstandschaft um Hans Stahl einstimmig zu bestätigen. Im Geschäftsbericht blickte Stahl, der den Verein seit der Gründung 2011 leitet, auf das in 12 Jahren Erreichte zurück. Als die Kommune damals das Schlösschen von privat hatte erwerben können, sei der bauliche Zustand, wie Stahl freundlich formulierte, „nicht besonders“ gewesen. Das Gebäude war in acht Wohnungen unterteilt, der Saal allein in vier Zimmer. Wichtigste Sanierungsschritte bisher waren die neuen Stromleitungen, die Heizungserneuerung, die Renovierung des Treppenhauses, der Toiletten sowie die Wiederherstellung des Festsaals als dem Herzstück des Schlösschens. Auch im begrünten Hof wurde über die Jahre schon viel geleistet, durch ehrenamtlichen Einsatz, namentlich erst von Georg Mildenberger und seit Jahren nun durch Paul und Helga Raab. 2022 ging´s an die Außensanierung des Gebäudes, „eine große Herausforderung“, so Stahl. Dank der guten Unterstützung durch örtliche Handwerker sowie unter fleißiger Mithilfe allem voran durch das Ehepaar Raab, Werner Koch und Alois Danzer, wie auch von anderen Mitgliedern gelang dieser erste Abschnitt bestens. Dazu gehörten die Hoffassade, der Portal-Balkon, die Dachgauben, und die schmiedeeisernen Fenstergitter. Und für die Renovierung der schmückenden Fensterläden gaben Mitglieder – neben anderer Spenden - per Patenschaft allein 3800 Euro. Ebenso als einen Gewinn fürs bauliche Ensemble pries Stahl den neuen Fahrrad-Port, entworfen und errichtet vom Architekten und Zimmermann Hannes Götz, nebst Mithilfe von Hausbewohnern.“ (Fortsetzung folgt; SKV))

Die Sanierung des Schlösschen-Tors hat begonnen!^

Wie in unserer Jahreshauptversammlung angesprochen wurde (siehe den Bericht der Rhein-Neckar-Zeitung vorgestern, Dienstag, 17.April), ist die Sanierung des schmiedeeisernen Tors der nächste Schritt zum Erhalt und der Renovierung des Schlösschens. Dieser Tage nun wurde das Projekt buchstäblich „angepackt“. Unsere Handwerks-Allrounder Paul Raab, Dietz Wacker und Werner Koch begannen nun – selbstverständlich ehrenamtlich – mit der Freilegung der seit Jahrzehnten nicht mehr zu öffnenden großen Flügel dieses wohl noch aus der Barockzeit stammenden, sehr schweren Tors vorne an der Hauptstraße. So wie das Höhenniveau der Straße respektive das des Gehsteigs und des Hofs über die lange Zeit anstieg, so tief steckt mittlerweile das Tor im Boden. Längst schon wurde deshalb der integrierte Türflügel unten verkürzt. Doch als einziger Zugang zum Hof und zum Schlösschen selbst ist er viel zu klein. Auch verdient das ganze Tor eine Restaurierung. Diese kann – allein schon wegen der Sandstrahl-Arbeiten – nicht vor Ort erfolgen; das Tor muss zu einem Fachbetrieb transportiert werden. Hierfür machten die fleißigen Schlösschen-Helfer nun die ersten Vorarbeiten. Wir werden weiter berichten; auch folgt noch ein Bericht über die Jahreshauptversammlung (SKV)

Mittwoch, 29.03.23, ist Jahreshauptversammlung im Schlösschen

Wie bereits bekannt gegeben, treffen sich die Mitglieder unseres „Fördervereins Edinger Schlösschen e.V.“ am nächsten Mittwoch, 29. März, um 19 Uhr, im Saal des kleinen Barock-Domizils (Hauptstraße 35, 1.OG), zur Jahreshauptversammlung, und damit zur Rückschau, zur Zwischenbilanzierung nebst Entlastungen, ferner zu Neuwahlen und zum Ausblick auf Kommendes. Wir hoffen auf eine rege Teilnahme, gerne auch durch interessierte (noch) Nicht-Mitglieder.

Wochenschrift für Brauerei

Im Internet fand der Schlösschen-Schreiber folgende interessante Mitteilung in der „Wochenschrift für Brauerei“ vom 29. August 1890 über die Oberndorff´sche Aktienbrauerei, zu der ja das Edinger Schlösschen als bauliches Herzstück gehörte:

Übrigens war letztgenannter Gutsbesitzer Ferdinand Scipio jener Mannheimer Kommerzienrat, der nach einer großen Brandkatastrophe in Plankstadt 1895 eine große Geldspende machte für den Wiederaufbau der Gehöfte und Häuser in einer damals völlig zerstörten Gemeindegasse. Diese heißt heute zum Dank dafür Scipiogasse.

Herzlichen Dank an die „BürgerInAktion“ für ihre große Schlösschen-Spende!

Den stolzen Betrag von 750 Euro hat uns das BiA-Team kurz vor Jahresende für den Förderverein gespendet. Es war der Erlös aus der Kerwe-Straußwirtschaft im Schlösschen. Für die Rhein-Neckar-Zeitung berichtete Hannelore Schäfer von der Spendenübergabe. Hier der Hauptteil ihres Artikels:

„Nach der coronabedingten Zwangspause hatte die aktuell zehnköpfige „Bürgerinitiative“ mit Unterstützung einiger Helfer wieder für ein echtes kulinarisches Highlight in dem architektonischen Kleinod gesorgt. ‚Wir freuen uns immer über Spenden. Aber diese hier ist etwas Besonderes, schließlich wurde sie in diesem Haus erwirtschaftet‘, sagte Fördervereinsvorsitzender Hans Stahl bei der Spendenübergabe. BiA-„Chef-Koch“ Hermann Rommel zählt als Beisitzer zum erweiterten Vorstand des Vereins und weiß die einst adlige Adresse zu schätzen. ‚Unsere Gruppe wollte ursprünglich die erste von uns organisierte Weinmesse hier im „Schlössel“ veranstalten`, ließ Rommel wissen und fügte an: ‚Aber nachdem ein Wasserschaden unseren Plan zunichte gemacht hat, haben wir diese Veranstaltung ins Neckarhäuser Schloss verlegt.‘ Dabei ist es geblieben, dafür wurde das Edinger „Schlössel“ nach der Schadensbehebung zur Kerwe-Straußwirtschaft erkoren. ‚Wir lieben die schönen Lokalitäten in der Gemeinde für unsere Veranstaltungen; darunter machen wir es nicht‘, scherzte BiA-Mitglied Elisabeth Grasberger. Das Tafeln im großen Saal unter der historischen Stuckdecke hatte an den beiden Kerwe-Tagen nicht nur kulinarisch, sondern auch kulturell etwas zu bieten. ‚Ich bin immer wieder erstaunt, wie professionell die Gruppe zu Werke geht und wie gut alles vorbereitet ist‘, lobte Stahl die Koch-Brigade und ergänzte: ‚Mir persönlich haben die Knödel-Variationen besonders gut geschmeckt, so etwas muss einem erst mal einfallen.‘ Mit der Spende wolle man die Küche neben dem großen Saal modernisieren und vermutlich eine Spülmaschine anschaffen, ließ Hans Stahl wissen und fügte an: ‚Dann haben es die BürgerInAktion bei der nächsten Kerwe-Straußwirtschaft hier im Schlösschen leichter. Bisher mussten sie das ganze Geschirr immer mit der Hand abspülen.‘“ (SKV)

Herzlichen Dank für die jüngsten Schlösschen-Sachspenden!

Unsere Anfrage neulich hier im Mitteilungsblatt hat bei zwei von den drei fürs Schlösschen gewünschten Hausrats-Sachen sogleich gefruchtet. Prompt bekamen wir mehrere Behälter für Regenschirme angeboten; und auch die benötigten Gästehandtücher wurden uns in Aussicht gestellt. Hierfür herzlichen Dank! Jetzt fehlt nur noch eine Zimmer-Gießkanne, möglichst aus Kupfer bzw. verkupfert. Und noch eine Bitte: Für die Adventszeit fragt unser Vorstandsmitglied Maryvonne Le Flécher nach großen Strohsternen (etwa ab 20 cm Durchmesser), um den Schlösschen-Saal vorweihnachtlich zu dekorieren. Wer uns welche zur Verfügung stellen kann, vielleicht ja auch nur leihweise, melde sich bitte bei einem der Vorstandsmitglieder. Schon hier und heute dafür ein liebes „Merci!“. (SKV)

Kontakt: Hans Stahl Tel.06203/82715 / Maryvonne Le Flecher Tel. 0152 / 292 40 863 / Regina Strobel Tel. 06203/81274 / Stephan Kraus-Vierling Tel. 06203/936559

Wer hat die ein oder andere kleine Hausrat-Sachspende fürs Schlösschen?

Das Edinger Schlösschen hat sich durch die Sanierungsschritte der vergangenen Jahre wirklich herausgeputzt, so der Eingangsbereich, das Treppenhaus, der herrliche Saal sowie jetzt auch die Hoffassade mit dem Balkon-bekrönten Portal, sowie der begrünte Hof selbst, nebst stilvoll eingepasstem neuem Fahrräder-Unterstand. Dies alles war, neben dem professionellen Handwerkskönnen, nur durch jede Menge ehrenamtliche Mithilfe sowie Spenden von Schlösschen-Fans möglich, allem voran aus den Reihen unseres Fördervereins. Auch viele schöne Sachspenden gab es schon, seien es Gemälde, Lampen, stilvolle Schränke, Stühle und andere Möbelstücke, oder auch die Einbauküche oben gegenüber vom Saal – wichtig vor allem bei Veranstaltungen. Heute nun bittet Maryvonne Le Flécher vom Vorstandsteam ganz konkret um einige kleinere Utensilien für den Schlösschen-Hausrat. Da wäre zum einen eine nicht zu große Gießkanne für die durstigen Zimmer- und Balkonpflanzen. Ideal wäre eine aus Kupfer, respektive verkupfert. Benötigt werden auch noch Gästehandtücher. Sie brauchen nicht neu zu sein, nur sehr gut erhalten und möglichst im Set, dezent, uni oder Ton in Ton. Und drittens fehlt im Schlösschen – wie das verregnete Kerwe-Wochenende gerade zeigte – ein optisch passender Schirmständer. Er sollte schon eine stattliche Anzahl von Schirmen fassen können. Vom Stil her infrage käme etwa ein schmiedeeisernes Modell oder auch ein gut nostalgischer, zylindrisch-hoher Steingut- oder Tontopf, wie er früher vor allem für Kraut verwendet wurde. Zu denken wäre ferner an eine schön bemalte alte Milchkanne. Wer weiß, vielleicht gibt es irgendwo ja sogar ein Exemplar mit einem örtlichen Motiv drauf? Kupfer-Gieskanne, Gästehandtuch-Set oder Schirmständer - wer glaubt, hier etwas passendes zu besitzen und es dem Förderverein überlassen möchte, melde sich bitte bei Maryvonne Le Flécher oder einem anderen Vorstandsmitglied. Bereits im Voraus herzlichen Dank!

Danke an die „BürgerInAktion“ für die tolle Kerwe-Straußwirtschaft im Schlösschen!

An zwei Tagen, samstagsabends und sonntags über Mittag und Nachmittag, lud das ehrenamtliche „BiA“-Team um Hermann Rommel und Elisabeth Grasberger zu „leckeren Schmankerln aus Topf und Pfanne“ sowie zu edlen Rebensaft-Sorten aus der Vinothek ein. Zwar spielte der Wettergott ausgerechnet an diesen zwei ersten Kerwetagen nicht mit, sondern versuchte, den Fans die Lust auf Gaumenfreuden zu verwässern. Doch ließen sich zum Glück viele Mitglieder, Fördernde und andere Gäste vom Dauerregen nicht abschrecken. Der Appetit, das kulinarische Interesse und der Drang nach Geselligkeit waren größer; und so konnten sich die fleißigen „BürgerInAktion“ über einen regen Zuspruch und ausgezeichnete Resonanz freuen. Im stilvollen Ambiente des historischen Barocksaals mundeten unter anderem feine Wildspezialitäten zu verschiedenen Hausmacher Knödeln. Dazu stellten Winzer aus der Region ihre Weine vor. Und ganz spontan gab es am Samstagnachmittag etwas livemusikalische Umrahmung durch die Edinger Sängerin Silke Allenberg und den Heidelberger Keyboarder Peter Anthony. Für all dies wie auch für die flankierende Hilfe aus den Reihen unserer Mitglieder sagt der Schlösschen-Förderverein herzlich Danke! (SKV)

Sanierte Schlösschen-Hoffassade: Großes Lob für örtliche Handwerksbetriebe!

Bei der Renovierung der Schauseite des Edinger Schlösschens (wir berichteten bereits hier im Mitteilungsblatt) setzte unser Förderverein bewusst auf das handwerkliche Knowhow am Ort. Wie unser Vorsitzender Hans Stahl unlängst bei der Präsentation hervorhob, war die Zusammenarbeit ausgezeichnet; und alles lief bestens. Stahl dankte den Firmen Holzbau Metz, Elektro Bordne, Malerbetrieb Schoder, Gipser Baumann sowie Martinovic und Koch (Fernwärme-Sanitär-Heizung) für deren qualitätvolle Ausführung in den einzelnen Gewerken. Ein herzliches „Merci“ ging auch an unsere ehrenamtlichen Handwerks-Allrounder Werner Koch und Paul Raab, an Raabs ebenfalls unermüdlich mithelfende Gattin Helga sowie an alle Spenderinnen und Spender, namentlich auch für die Renovierung der Fensterläden. Ferner an die Hausbewohner, allen voran an Laura Hildenbrand und Paul Götz. Hinzu kam das fachliche Können von Götz´ Bruder Paul als Architekt und Zimmermann-Meister. Resultat, so ansprechend gestaltet wie nützlich, ist der tolle neue Fahrrad-Unterstand hinten im Schlösschen-Hof. Danke sagen möchten wir an dieser Stelle auch nochmal allen, die tags darauf beim „Denkmaltag“ mitwirkten. Der Besuch war sehr gut, das Interesse an dem Barockgebäude, dessen historischem Beletage-Saal sowie der Geschichte des Hauses war groß, und ebenso die Lust aufs gesellige Zusammensein. Erstmals genutzt wurden die zehn neu angeschafften Tische. Und dank etlicher Kuchenspenden gab es eine bunte Auswahl an leckeren Back-Kreationen. Last but not least lieben Dank an unseren ehrenamtliche Hausverwalter Dietrich Herold und dessen herzliche Laudatio bei der Fassadenpräsentation als 1. Bürgermeisterstellvertreter. (skv)

12.09.2022

Die renovierte Hoffassade des Schlösschens findet durchweg Gefallen

„Richtig schön ist es geworden!“ – das war der Tenor bei unserer (internen) Präsentation der Schlösschen-„Schauseite“ vorigen Samstag, wie dann auch gleich darauf am bundesweiten Denkmal-Sonntag. Unser Fördervereinsvorsitzender Hans Stahl sowie 1.Bürgermeister-Stellvertreter Dietrich Herold, der im Verein auch, ebenfalls ehrenamtlich, die Hausverwaltung des Schlösschens leistet, sie Beide dankten den örtlichen Handwerksfirmen für die sehr gute Arbeit sowie Allen, die unentgeltlich, durch aktives Mithelfen oder durch Spenden zum Gelingen dieses wichtigen Sanierungsschritts beigetragen haben. Wir werden von beiden Tagen hier noch berichten. (SKV)

Das (teil)renovierte Schlösschen präsentiert sich zum „Denkmaltag“ am Wochenende 10./11. September!

Am Sonntag, 11. September, findet wieder der bundesweite „Tag des Offenen Denkmals“ statt, an dem sich auch unser Förderverein wie jedes Jahr beteiligt. Dies, um auf das Edinger Schlösschen aufmerksam zu machen – als denkmalgeschützten früheren freiherrlichen kleinen Landsitz aus der Barockzeit, als für die Ortsgeschichte bedeutendes Gebäude sowie als seit dem Erwerb durch die Gemeinde Ende 2010 schrittweise saniertes und teilweise für die öffentliche Nutzung hergerichtetes Haus. Schon am Samstag vor dem „Denkmaltag“ findet ab 11 Uhr die Vorstellung der renovierten Außenfassade im Hof sowie des neu gebauten Fahrradunterstellplatzes statt. Alle Beteiligten werden wir hierzu noch persönlich herzlich einladen. Am Themen-Sonntag dann besteht in der Zeit von 11 bis 17 Uhr Gelegenheit, die Veränderungen am Schlösschen innen wie außen zu besichtigen. Mitglieder unseres Fördervereins stehen die ganze Zeit zur Verfügung. Zum Verweilen bieten wir Kaffee und Kuchen an. Hierfür würden wir uns sehr über Kuchenspenden freuen. Rückmeldung bitte an eines unserer Vorstandsmitglieder. Siehe Telefonnummern unten. (skv)

Kontakt:

Hans Stahl, Telefon: 06203/82715 / Maryvonne Le Flécher, Telefon: 06203/890053 / Regina Strobel, Telefon: 06203/81274 / Stephan Kraus-Vierling, Telefon: 06203/936559